Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Von Hermann W. Aufderheide

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“
(Hermann Hesse, 1877-1962)

Diesen Satz von Hermann Hesse finde ich bezogen auf die zur Zeit stattfindenden Diskussionen zum Für und Wider der CI-Operationen bei Neugeborenen und Kleinkindern gedanklich außerordentlich reizvoll.

Denn die Geburt eines Kindes ist als der Zauber des Anfangs eines Lebens und das eines Wunders zu bezeichnen.

Und mit einer CI-Implantierung eines Kindes findet der Anfang des Zaubers des Hörenkönnens und Sprechenlernenkönnens statt, wenn das Kind taub geboren ist und nicht mehr wie in früheren Zeiten ein beschwerliches Leben am Rande der lautsprachlich orientierten Gesellschaft führen muß.
Weiterlesen

Zehn Thesen zur Frage Elternrecht oder Kindeswohl

Von Rolf Erdmann

VORBEMERKUNGEN

Die von der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten-Selbsthilfe und Fachverbände e.V. am 13.11.2010 beschlossene Resolution scheint mir tendenziell gegen das CI gerichtet zu sein.

In den nachstehenden Thesen lege ich meine Gründe dar, warum ich diese Resolution als eine sehr einseitige Stellungnahme ablehne.
Weiterlesen