Stellungnahme zur Resolution gegen „einseitige Beeinflussung“ zum Cochlea-Implantat (CI)

Von Dieter Meier

Der Resolution ist insoweit zuzustimmen, als eine einseitige Beeinflussung Hörgeschädigter zum CI nicht hingenommenen werden kann. Die Androhung von Zwangsmaßnahmen für den Fall, dass die Zustimmung verweigert werde, ist ein eklatanter Rechtsverstoß. Das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ist unmittelbar geltendes Recht, das Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung bindet (Art. 2 Abs. 2 u. 1 Abs. 3 des Grundgesetzes). Die freie Zustimmung zu einem solchen körperlichen Eingriff ist unverzichtbar.

Nach meinen jahrzehntelangen Erfahrungen als Verwaltungsbeamter, der auch für den Verwaltungsnachwuchs engagiert war, weiß ich, dass die oben dargelegten Regelungen fundamentale Grundsätze für Ausbildung und Prüfung Auszubildender sind; der Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung ist oberstes Gebot in der deutschen öffentlichen Verwaltung. Deswegen kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass sich im zunehmenden Maße Fälle mehren, in denen für den Fall der Verweigerung einer CI-OP rechtswidrige Zwangsmaßnahmen angedroht werden. Das können nur Einzelfälle sein, die unkontrollierte, irrige Mitarbeiter zu verantworten haben.
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Stellungnahme zur Resolution der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten-Selbsthilfe und Fachverbände e.V.

Von Renate Löhr

Zunächst einmal freue ich mich darüber, dass die 24 Mitgliedsverbände der Deutschen Gesellschaft die Resolution einstimmig verabschiedet haben. Dass eine so große Zahl von Verbänden sich einig sind, ist nicht selbstverständlich und verdient daher meine Anerkennung.

Worin stimmen die Verbände überein? Darin, dass Eltern frei und eigenverantwortlich und selbstbestimmt entscheiden dürfen, wenn es um das Wohl ihrer hörbehinderten Kinder geht. Das Elternrecht ist in unserer freiheitlichen, demokratischen Grundordnung eindeutig formuliert. Im Grunde ist das eine Selbstverständlichkeit.

Worin besteht nun das Problem, das 24 Verbände auf den Plan gerufen hat?
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Komm@Treff am Samstag, 19.03.2011

19. März 2011
14:00bis17:00

Kommunik@tionsTreff

am Samstag, 19. März 2011

um 14 Uhr im HGZ/Saal 1. Stock

Jahreshauptversammlung

-mit Beamer und FM-Anlage-

Ihre Teilnahme an der JHV ist wichtig.

Die Einladung mit den Tagesordnungspunkten finden Sie im aktuellen Heft (Hörrohr)  direkt nach den blauen Terminseiten .

Die Kosten für Essen und Trinken übernimmt der Verein.

Zur Beachtung:

Durch die Teilnahme von Vorstandsmitgliedern an der DSB-Landestagung NRW in Bonn am 25/26.3. findet unsere Jahreshauptversammlung eine Woche früher statt am 19.3.11

Easy Listen – Studie zur Barrierefreiheit im Fernsehen

Easy Listen ist ein Forschungstransferprojekt der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam und kümmert sich um die Verbesserung der Barrierefreiheit von audiovisuellen Medien. Unser Ziel ist es, eine eigene Tonspur für Hörgeschädigte im Fernsehen, auf DVDs und im Internet zu etablieren. Um unser Verfahren an die Bedürfnisse der Hörgeschädigten anzupassen, benötigen wir Ihre Hilfe. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns ca. 5 Min. Ihrer Zeit schenken und unseren Online-Fragebogen ausfüllen.

https://www.soscisurvey.de/easy-listen

Wir werden in diesem Jahr auch mehrere Testreihen zur Optimierung des Easy Listen-Verfahrens durchführen und suchen daher Probanden für Hörtests. Bei Rückfragen oder Interesse an unseren Hörtests sind wir unter www.easy-listen.de und info@easy-listen.de zu erreichen.

Ihr Easy Listen – Team

Komm@Treff am Samstag, 26.02.2011

26. Februar 2011
14:00bis17:00

Kommunik@tionsTreff

um 14 Uhr im HGZ/Saal 1. Stock

-mit FM-Anlage-

Ab 14 Uhr Begrüßung und Bekanntgabe von Neuig-keiten. Danach Kaffeetrinken zum Selbstkosten-preis. Vortragsbeginn ca.15 Uhr

Vortrag: Petra Breuer, Dipl.-Designerin

Thema: Sehen statt Hören

Visuelle Informationsgestaltung im öffentlichen Raum

Wie wichtig das Sehen ist, wird klar, wenn man selbst hörgeschädigt ist. Wenn dann aber noch die altersbedingten Veränderungen am Auge hinzu-kommen, wird das unter Umständen problematisch:

  • Können Schilder, Fahrpläne und Informationstafeln erkannt werden?
  • Wie werden Farben wahrgenommen?
  • Was zeichnet eine gute Informationsgestalt-ung aus, die für ALLE Augen zugänglich ist?

Dipl.-Designerin (MA) Petra Breuer hat die Veränderungen des Sehvermögens der älteren Generation untersucht. Sie macht auf Schwach-stellen der visuellen Gestaltung im öffentlichen Raum aufmerksam und bietet Lösungsmöglich-keiten an, damit Menschen, die auf das Sehen angewiesen sind, sich im städtischen Umfeld problemloser zurecht finden. Eigene Erfahrungen dürfen gerne eingebracht werden.

Textvorlage Petra Breuer

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Von Hermann W. Aufderheide

“Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.”
(Hermann Hesse, 1877-1962)

Diesen Satz von Hermann Hesse finde ich bezogen auf die zur Zeit stattfindenden Diskussionen zum Für und Wider der CI-Operationen bei Neugeborenen und Kleinkindern gedanklich außerordentlich reizvoll.

Denn die Geburt eines Kindes ist als der Zauber des Anfangs eines Lebens und das eines Wunders zu bezeichnen.

Und mit einer CI-Implantierung eines Kindes findet der Anfang des Zaubers des Hörenkönnens und Sprechenlernenkönnens statt, wenn das Kind taub geboren ist und nicht mehr wie in früheren Zeiten ein beschwerliches Leben am Rande der lautsprachlich orientierten Gesellschaft führen muß.
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Zehn Thesen zur Frage Elternrecht oder Kindeswohl

Von Rolf Erdmann

VORBEMERKUNGEN

Die von der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten-Selbsthilfe und Fachverbände e.V. am 13.11.2010 beschlossene Resolution scheint mir tendenziell gegen das CI gerichtet zu sein.

In den nachstehenden Thesen lege ich meine Gründe dar, warum ich diese Resolution als eine sehr einseitige Stellungnahme ablehne.
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Initiative „Ich will hören.“ und das Klinikum Bielefeld laden ein zum „1. Bielefelder Hörtag“

2. Oktober 2010
09:00bis14:00

„Ich will hören“, heißt es am Samstag, dem 2. Oktober 2010 im Bielefelder Alten Rathaus. Von 9:00 bis 14:00 Uhr informieren zahlreiche namhafte Vertreter aus Medizin und Forschung über neueste Therapie-Möglichkeiten für Menschen mit einer Hörschädigung.

Organisatoren der Veranstaltung sind die Initiative „Ich will hören.“, die von Cochlear™ Deutschland ins Leben gerufen wurde sowie die HNO-Klinik des Klinikum Bielefeld unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Holger Sudhoff. Adressaten des Hörtages, der unter der Schirmherrschaft von Dr. phil. Karin Elisabeth Zinkann, Vertreterin der Erich-und-Katharina-Zinkann-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung im Gesundheitswesen steht, sind Menschen aller Altersgruppen mit beginnender Hörschädigung bis Hörgeräteträger, die trotz moderner Hörgeräte nicht ausreichend gut verstehen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Wir werden mit einem eigenen Stand vertreten sein.

Bitte unterstützt unser Engagement durch zahlreiches Erscheinen.

Vom Hören zum Zuhören

22. Oktober 2010bis24. Oktober 2010

Lindenhofseminar 2010

22. bis 24. Oktober 2010 in Bielefeld

Zuhören ist nicht nur eine Frage des akustischen Hörens und Verstehens, sondern auch eine Frage der inneren Haltung. Echtes Zuhören geht Hand in Hand mit Empathie und Achtung vor dem Gegenüber. Jeder Mensch möchte sich verstanden fühlen, möchte mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen wahr- und ernstgenommen werden.

In diesem Seminar, das sich speziell an hörgeschädigte Menschen richtet, wollen wir lernen, uns einem Gesprächspartner einfühlend zuzuwenden.

Neben hinführenden Übungen zum akustischen Hören wird in Kleingruppen mit Hilfe von Rollenspielen geübt, zwischen den Zeilen zu hören. In den Rollenspielen erfährt jeder viel über das eigene Kommunikationsverhalten und kann in geschütztem Rahmen auch mal etwas Neues ausprobieren.

  • Hör-Spiele
  • Rollenspiele
  • Persönlicher Austausch, gesellige und besinnliche Momente

Für den Austausch in der Gruppe stehen eine FM-Anlage sowie ein Schriftdolmetscher zur Verfügung.

Das Seminar wird von Bildung und Beratung Bethel in Kooperation mit dem DSB OV Bielefeld organisiert.

Seminarleiterin ist Jutta Tschentscher, Dipl. Sozialarbeiterin und Audiotherapeutin (DSB) aus Lage.

Seminarort ist wieder das Ausbildungshotel Lindenhof in Bethel mit angegliedertem Japanischen Garten.

Die Kosten betragen für Seminar, Unterkunft und Vollpension

160,-€ im Einzelzimmer und 150,-€ im Doppelzimmer.

Teilnehmende Mitglieder aus dem DSB Ortsverein Bielefeld e.V. erhalten 10 Euro Zuschuss.

Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen begrenzt.

Anmeldung bis spätestens 10.09.2010 bei

Bildung und Beratung Bethel

Heinz-Jürgen Uffmann

Nazarethweg 4-7

33617 Bielefeld

Tel.: 0521-1446110

Fax.: 0521-1446109


Nähere Infos auch bei:

Elisabeth Aufderheide

Tel.: 05206- 6454

Fax.: 05206- 8892

E-mail: elisamaria@gmx.net

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung Tel/ Fax. Nr., E mail-Adresse an.

Dieser Artikel wurde von Hermann W. Aufderheide eingestellt.